Wie die RadauApp entstand: Von der kaputten Bastelbox zur fertigen App
Warum gibt es die RadauApp?
Ich bin Jens – DJ, Papa von zwei kleinen Jungs und seit Jahren Apple Music Nutzer. Als meine Söhne alt genug wurden, um Musik zu mögen, stellte ich mir eine einfache Frage:
Wie können sie selbstständig ihre Musik auswählen – ohne lesen zu können und ohne mein Handy zu benutzen?
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Der erste Versuch: Die RadauBox
Mein erster Ansatz war Hardware. Ich baute eine eigene Box auf Basis des Tonuino-Projekts – ein Open-Source-System mit Arduino und NFC-Karten. Jede Karte stand für einen anderen Inhalt. Karte drauflegen, Musik läuft. Genial einfach.
Was gut funktionierte:
- Kinder liebten das haptische Konzept
- Vollständige Kontrolle über die Inhalte
- Kein Bildschirm, keine Ablenkung
- Die Box ging irgendwann kaputt
- Die Platine war nicht mehr verfügbar
- Neubau nicht möglich
Der zweite Ansatz: Eine App
Statt eine neue Box zu bauen, fragte ich mich: Was habe ich bereits zuhause? Ein altes iPhone. Und ein Apple Music Abo.
Also baute ich die RadauApp – eine iOS-App, die das Bedienkonzept der Tonuino-Box ins Digitale überträgt. Große Kacheln mit Bildern statt Text. Tippen statt Lesen. Elternbereich statt offenem Zugriff.
Was mit der Zeit dazukam:
- Podcasts: Meine Jungs hören beim Einschlafen immer Hörspiele und Podcasts. TKKG, Kakadu, die Maus – alles musste rein.
- Webradio: Sie lieben das Maus-Radio. Also kam auch das hinzu.
Was die RadauApp heute kann
- Apple Music Playlists und Alben
- Eigene MP3-Dateien
- Podcast-Feeds (RSS)
- Webradio-Sender
- Elternbereich mit Zugriffsschutz
- Läuft auf jedem iPhone ab 6s
Warum kein Android?
Ich bin selbst iPhone-Nutzer und habe Apple Music. Die App ist für das Ökosystem gebaut, das ich kenne – und in dem alte Geräte besonders lange unterstützt werden. Android folgt vielleicht irgendwann.
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*Die RadauApp ist mein persönliches Projekt – gebaut für meine Kinder, geteilt mit allen Eltern, die vor der gleichen Frage stehen.*