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Wie die RadauApp entstand: Von der kaputten Bastelbox zur fertigen App

Von Jens Becker··4 Min. Lesezeit

Warum gibt es die RadauApp?

Ich bin Jens – DJ, Papa von zwei kleinen Jungs und seit Jahren Apple Music Nutzer. Als meine Söhne alt genug wurden, um Musik zu mögen, stellte ich mir eine einfache Frage:

Wie können sie selbstständig ihre Musik auswählen – ohne lesen zu können und ohne mein Handy zu benutzen?

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Der erste Versuch: Die RadauBox

Mein erster Ansatz war Hardware. Ich baute eine eigene Box auf Basis des Tonuino-Projekts – ein Open-Source-System mit Arduino und NFC-Karten. Jede Karte stand für einen anderen Inhalt. Karte drauflegen, Musik läuft. Genial einfach.

Was gut funktionierte:

  • Kinder liebten das haptische Konzept
  • Vollständige Kontrolle über die Inhalte
  • Kein Bildschirm, keine Ablenkung
Was nicht funktionierte:
  • Die Box ging irgendwann kaputt
  • Die Platine war nicht mehr verfügbar
  • Neubau nicht möglich
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Der zweite Ansatz: Eine App

Statt eine neue Box zu bauen, fragte ich mich: Was habe ich bereits zuhause? Ein altes iPhone. Und ein Apple Music Abo.

Also baute ich die RadauApp – eine iOS-App, die das Bedienkonzept der Tonuino-Box ins Digitale überträgt. Große Kacheln mit Bildern statt Text. Tippen statt Lesen. Elternbereich statt offenem Zugriff.

Was mit der Zeit dazukam:

  • Podcasts: Meine Jungs hören beim Einschlafen immer Hörspiele und Podcasts. TKKG, Kakadu, die Maus – alles musste rein.
  • Webradio: Sie lieben das Maus-Radio. Also kam auch das hinzu.
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Was die RadauApp heute kann

  • Apple Music Playlists und Alben
  • Eigene MP3-Dateien
  • Podcast-Feeds (RSS)
  • Webradio-Sender
  • Elternbereich mit Zugriffsschutz
  • Läuft auf jedem iPhone ab 6s
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Warum kein Android?

Ich bin selbst iPhone-Nutzer und habe Apple Music. Die App ist für das Ökosystem gebaut, das ich kenne – und in dem alte Geräte besonders lange unterstützt werden. Android folgt vielleicht irgendwann.

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*Die RadauApp ist mein persönliches Projekt – gebaut für meine Kinder, geteilt mit allen Eltern, die vor der gleichen Frage stehen.*

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